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Kleine Werkstoffkunde

Unter normalen Umständen verwenden wir für unsere Geländer und Handläufe Edelstahl des Typs V2A.

Edelstahl V2A ist ein im Alltag häufig auftretender Edelstahl, der z.B. beim Bau von Geländern, Fahrzeugen und Spülbecken genutzt wird und Anwendung in der Getränke-, Pharma- und Kosmetikindustrie findet.

Edelstahl V4A ist dem V2A-Edelstahl ähnlich, wird aber zusätzlich mit 2% Mo legiert. Dies führt dazu, dass der Edelstahl widerstandsfähiger gegen Korrosion in chloridhaltigen Medien wird. Angewendet wird der V4A-Edelstahl in Salzwasser, Schwimmbädern und der chemischen Industrie.

 

Hierfür stehen die Bezeichnungen V2A und V4A: Durch die Kom­bi­na­tion von Nickel und Chrom in Ver­bin­dung mit einer genau dosier­ten Wär­me­be­hand­lung erzielte man im Jahre 1912 erst­mals ein Opti­mum an Kor­ro­si­ons­be­stän­dig­keit und zugleich gute mecha­ni­sche Eigen­schaf­ten. Die damals aus V für Ver­such und A für Aus­te­nit gebil­de­ten Bezeich­nun­gen V2A stan­den für CrNi-Stahl bzw. V4A für CrNiMo-Stahl. Sie wer­den nach wie vor als Syn­onyme für Edel­stahl Rost­frei gebraucht.
Im Metall­bau und bei Ble­chen wer­den häu­fig mit der Bezeich­nung V2A die CrNi-Stähle 1.4301, 1.4541 und 1.4307 gekenn­zeich­net, hin­ge­gen mit V4A die CrNiMo-Stähle 1.4401, 1.4571 und 1.4404.
Die Kenn­zeich­nung für Ver­bin­dungs­ele­mente gemäß DIN EN ISO 3506-1 dif­fe­ren­ziert inner­halb der CrNiMo-Stähle und ord­net den Werk­stoff 1.4401 einer Gruppe A4, den Werk­stoff 1.4404 einer Gruppe A4L und den Werk­stoff 1.4571 einer Gruppe A5 zu.